Blogbeitrag

Smart Production Park – neues Zentrum für Startups im Südwesten

Die Karlsruher Startup-Szene bekommt ein neues Aushängeschild: Im April 2020 wird mit der Werkstatt10 der erste Abschnitt des Smart Production Parks auf dem Areal der Privatbrauerei Hoepfner bezogen. In den kommenden Monaten wird dann das Gründer- und Wachstumszentrum für die Digitalbranche im Südwesten fertig gestellt.

„Das wird die neue Kathedrale der Karlsruher Startup-Szene“, so Matthias Hornberger, Vorsitzender des Hightech.Unternehmer.Netzwerks CyberForum. Auf 3.800 Quadratmetern Fläche haben künftig 20 weitere Unternehmen mit insgesamt 200 Mitarbeitern Platz. Der Smart Production Park ist als Schmelztiegel für regionale Startups aus dem Bereich der digitalen Produktion konzipiert. Außerdem ist das Gründerzentrum die Weiterentwicklung des vom CyberForum betriebenen IT-Accelerators CyberLab. „Für die Startup-Szene sind diese beiden Einrichtungen ein Lottogewinn“, so Hornberger. Nun muss der Smart Production Park noch mit Leben gefüllt werden.

Startups mit den Schwerpunkten KI, IT und Smart Production, die bereits seit fünf Jahren auf dem Markt sind, können sich ab sofort hier bewerben.

Schwerpunkt ist KI in der industriellen Produktion

Das neue Gebäude liegt in bester innerstädtischer Lage und ist von zahlreichen attraktiven IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen umgeben. Der 3,2 Millionen Euro teure Bau wird von der Stadt Karlsruhe mit 2,2 Millionen Euro bezuschusst. Den Rest steuert die Landesregierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bei. „Gut investiertes Geld“, so Hornberger. Nur durch den Ausbau der Infrastruktur könne die Startup-Szene in Karlsruhe weiterwachsen. Betrieben wird der Smart Production Park in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe durch das CyberForum. Schwerpunkt der ansässigen Firmen wird die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion sein. „An der Schnittstelle von Software und Hardware gibt es sehr viel Entwicklungspotenzial“, so Hornberger. Das hätten in Karlsruhe bislang einige Leuchtturmprojekte wie die ArtiMinds Robotics GmbH mit ihrer lernenden Software für Industrieroboter eindrucksvoll bewiesen.

Spatenstich für den Smart Production Park im September 2020 I Foto: CyberForum e.V.

Fertigstellung ist für September 2022 geplant

Der Startschuss für den Smart Production Park fällt mit dem Einzug der ersten Unternehmen in die Werkstatt10. In dem 500 Quadratmeter großen Maschinenpark können innovative Konzepte für die Digitalisierung der Produktionsanlagen auf ihren Einsatz in der Wirtschaft getestet werden. In den kommenden Wochen und Monaten sollen dann weitere Bereiche des Wachstumszentrums bezogen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Dann verfügen CyberLab und Smart Production Park über insgesamt 5.400 Quadratmeter Fläche für die Weiterentwicklung von Startups.

Ein Blick hinter die Kulissen I Foto: CyberForum e.V.

Idealer Standort für interdisziplinäre Projekte

„Als wir mit dem CyberLab begannen, lag der Fokus der meisten Startups noch auf IT-Anwendungen“, so Hornberger. Mit der Fokussierung auf die digitale Produktion werde nun der nächste Schritt zur Stärkung des Startup-Standorts Karlsruhe gemacht. Wegen der hohen Kompetenz des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA) in den Fachgebieten Maschinenbau und Informatik gibt es in der unmittelbaren Nachbarschaft des neuen Gründerzentrums zahlreiche gut ausgebildete Expert*innen zur Entwicklung von interdisziplinären Anwendungen für die innovative Industrie. „Was in Karlsruhe fehlt, ist allerdings eine renommierte Fakultät für Betriebswirtschaftslehre“, sagt Matthias Hornberger. Deshalb werden die Startups im CyberLab und im Smart Production Park bei der Erstellung von Wirtschaftsplänen zur Entwicklung der Geschäftsideen bis zur Marktreife durch erfahrene Berater*innen unterstützt.

Über die Initiative karlsruhe.digital (#KarlsruheDigital):

Die Initiative karlsruhe.digital vereint Karlsruher Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung mit dem Ziel, Karlsruhe als Motor der Digitalisierung voranzutreiben – für Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Souveränität. Durch die Initiative karlsruhe.digital wird Expertenwissen gebündelt, Vernetzung gefördert und Themen werden ganzheitlich bearbeitet, um die digitale Zukunft der Stadt aktiv zu gestalten.

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