Wissenswoche Mensch x KI: Wie wir mit künstlicher Intelligenz arbeiten wollen

Zum Beitrag zu Wissenswoche Mensch x KI

Künstliche Intelligenz verändert unseren Arbeitsalltag, oft schneller, als wir es bewusst wahrnehmen. Sie unterstützt Entscheidungen, automatisiert Prozesse und eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Gleichzeitig wirft sie grundlegende Fragen auf: Wie beeinflusst KI Motivation, Kreativität und Zusammenarbeit? Und wie gelingt es, Produktivität und Wohlbefinden am Arbeitsplatz auch im KI-Zeitalter zu sichern?

Genau diesen Fragen widmet sich die Wissenswoche Mensch x KI, die vom 17. bis 21. März stattfindet. Besucher*innen erhalten die Gelegenheit, aktuelle Forschung kennenzulernen, Einblicke in Praxisanwendungen zu gewinnen und selbst aktiv zu werden.

Ein Mann und eine Frau, stehen vor einer Bürotür. Die Frau hält ein Laptop, während der Mann etwas darauf zeigt. Beide lächeln und wirken in einer entspannten Arbeitsatmosphäre.
Im Rahmen der Wissenswoche Mensch x KI: Teilnehmer*innen lernen und diskutieren, wie Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit verändert. © KIT, Foto: Amadeus Bramsiepe

Auftakt mit Film und Diskussion

Den Auftakt bildet am 17. März eine besondere Filmvorführung: In der Kinemathek wird der Spielfilm „Her“ gezeigt – ein Werk, das sich auf eindringliche Weise mit der Beziehung zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Im Anschluss lädt ein Diskurs dazu ein, über die zunehmende Vermenschlichung von KI zu sprechen und gemeinsam zu reflektieren, welche Rolle emotionale Bindungen zu digitalen Systemen künftig spielen könnten.

Der „Kollege KI“ im Fokus

Wie sich die Zusammenarbeit mit dem „Kollegen KI“ konkret auf Motivation, psychisches Erleben und Arbeitskultur auswirkt, steht am 18. März ab 18 Uhr im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Prof. Sabrina von Nessen spricht gemeinsam mit Dr. Lars Schatilow, Dr. Carl Heckmann und Franziska Zerwas über Chancen und Risiken des KI-Einsatzes – und darüber, wie Arbeit auch im Zeitalter intelligenter Systeme gesund, sinnstiftend und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

KI verstehen – auch im Klassenzimmer

Auch für Schüler*innen gibt es ein eigenes Angebot: Am 19. März können sie in einem Workshop ihr Wissen über künstliche Intelligenz erweitern. Denn eines wird dort schnell deutlich – KI ist weit mehr als nur eine bessere Suchmaschine.

Den Wandel aktiv mitgestalten

„Der Mensch sollte bei dieser Transformation immer im Zentrum stehen“, betont Thimo Schulz vom Institut für Wirtschaftsinformatik am KIT. Wie Mitarbeitende diesen Wandel aktiv mitgestalten können, zeigt ein interaktiver Workshop am 20. März von 16:30 bis 18:00 Uhr.

KI erleben und selbst ausprobieren

Der 21. März, zugleich der letzte Tag der Wissenswoche, steht ganz im Zeichen des Ausprobierens. Demonstratoren laden dazu ein, das eigene Prompting-Verhalten zu reflektieren oder mit einem humanoiden Roboter zu interagieren. Ergänzt wird das Mitmachprogramm durch Führungen: Besucher*innen können das KD²Lab kennenlernen oder mithilfe einer App Pflanzen- und Tierarten entdecken und dokumentieren.

„Interessierte können dabei selbst Teil von Forschungsstudien werden, indem sie unsere Demonstratoren ausprobieren und anschließend ihr KI-Wissen testen und reflektieren“, erklärt Julia Seitz Sänger vom KIT.

Wissenschaft trifft Unterhaltung

Zum Abschluss der Woche führt Moderator Benjamin Binder mit Witz und Gespür für aktuelle Themen durch den Abend. Im Gespräch mit hochkarätigen Gästen aus der Wissenschaft geht es um Forschung am Puls der Zeit – ergänzt durch interaktive Formate, bei denen das Publikum sein Wissen auf die Probe stellen kann. Live-Musik sorgt zusätzlich für eine besondere Atmosphäre.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist lediglich für Workshops und Führungen erforderlich. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter:
https://www.triangel.space/wissenswoche-mensch-ki/

Die Wissenswoche Mensch x KI findet in Zusammenarbeit mit dem Projekt MenschKI!, das durch das Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft der Denkfabrik Arbeitsgesellschaft im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird, der KIT-Gründerschmiede, dem KIT-Zentrum Mensch und Technik, dem gemeinnützige Verein UIG e.V. sowie dem KIT-Zentrum für Mediales Lernen statt.