Blogbeitrag

Schaufenster Karlsruhe: Digitale Touristeninformation im Herzen der Fächerstadt

Drei Frauen bedienen einen interaktiven digitalen Tisch. Bild: KTG Karlsruhe Tourismus GmbH

240.000 Liter Wasser fasst das Haifischbecken im Naturkundemuseum Karlsruhe, 33.000 Quadratmeter Shopping-Fläche gibt es im Einkaufszentrum am Ettlinger Tor, 20 Minuten dauert eine Fahrt mit dem Bähnle im Schlossgarten: Wer das neue Touristeninformationszentrum in der Kaiserstraßen 72-74 betritt, dem springen auf drei großen Monitoren sofort einige interessante Daten und Fakten über Karlsruhe ins Auge.

Die riesigen Flachbildschirme hängen unübersehbar an der Wand neben dem Eingangsbereich und laden die Besucherinnen und Besucher zu einem multimedialen Rundgang durch die Fächerstadt ein. Die Bildschirme an der City-Information-Wall (CI-Wall) sind bereits wenige Tage nach der Eröffnung das Wahrzeichen des Informationszentrums mit dem klingenden Namen „Schaufenster Karlsruhe“. Und neben der zentralen Touristeninformation der Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG) ist in dem ehemaligen Ladengeschäft im markanten Lederer-Bau auch ein neues Kundenzentrum der Stadtwerke Karlsruhe untergebracht. Auf 250 Quadratmetern Nutzfläche können sich die Besucherinnen und Besucher sämtliche Informationen über das kulturelle Angebot in der TechnologieRegion Karlsruhe besorgen. Der Umzug der zentralen Touristeninformation vom Hauptbahnhof in das Herz der Fächerstadt war von langer Hand geplant.

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Stadt der Digitalisierung

Doch bei einer bloßen Standortverlegung an die Nordseite des Marktplatzes wollte es die Stadtverwaltung nicht belassen: Um künftig möglichst viele Leute für die Stadt Karlsruhe zu begeistern und den Nutzungsgewohnheiten der Gäste zu entsprechen, wurden zahlreiche digitale Angebote für die Suche nach den passenden Ausflugszielen bereitgestellt.
“In diesem Raum ist die Stadt digital erlebbar”, betonte Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei der offiziellen Eröffnung. Wegen der modernen Technik und der intuitiven Bedienung der einzelnen Multimedia-Terminals sei das Schaufenster Karlsruhe ein “weiterer Meilenstein auf dem Weg Karlsruhes zur Stadt der Digitalisierung”.

Eine Frau zeigt zwei Personen etwas auf einem großen Display. Bild: KTG Karlsruhe Tourismus GmbH
Die CI-Wall im Schaufenster Karlsruhe. Bild: KTG Karlsruhe Tourismus GmbH

Weitere Digitalisierungsprojekte im Jahr 2019 waren die Eröffnung des digitalen Bürgerbüros im Rathaus und die Gründung des DigitalLab zur Weiterentwicklung der digitalen Verwaltungsprozesse. Außerhalb der Stadtgrenzen stoßen die Initiativen zur Modernisierung der Verwaltung ebenfalls auf positive Resonanz. Markus Losert, Leiter des städtischen Amts für Informationstechnik und Digitalisierung, wurde am Tag der Schaufenster-Eröffnung mit dem eGovernment Kommunal Award ausgezeichnet.

Individueller Stadtrundgang zum Herunterladen aufs Smartphone

Im Schaufenster Karlsruhe können die Besucherinnen und Besucher einen individuellen Stadtrundgang zusammenstellen. Dafür müssen sie lediglich an den drei CI-Wall-Monitoren einzelne Sehenswürdigkeiten auswählen und die angezeigten Informationen auf eine mit QR-Code versehene Speicherkarte herunterladen. Die Karten liegen im Schaufenster aus und die gespeicherten Informationen können während des Stadtrundgangs dann aufs Smartphone geladen werden. Für eine möglichst einfache Navigation durch den virtuellen Großstadtdschungel sorgen spezielle Suchfilter an den Monitoren. Angebote für Familien können dabei ebenso gezielt gesucht werden wie Tipps für Erwachsene oder Kinder.

Soziale Wand und virtueller Rundumblick über Karlsruhe

Während Eltern nach den passenden Zielen für einen Stadtrundgang suchen, können sich Kinder am interaktiven Tisch in der „Kid’s Corner“ die Zeit vertreiben oder die Social Wall am Eingangsbereich nach den aktuellen Einträgen durchstöbern. Auf der Social Wall erscheinen Beiträge, die auf Instagram unter dem Hashtag #schaufensterkarlsruhe gepostet wurden.

Entspannt zurücklehnen und die Stadt auf sich wirken lassen ist im Schaufenster Karlsruhe im Bereich der 360 Grad-Experience auch möglich. Unten stehen bequeme Sessel bereit, oben unter der Decke liefern mehrere Monitore hochauflösende Bilder für einen Rundum-Blick über die Fächerstadt. Zusätzliche Informationen erhalten die Besucherinnen und Besucher über die Audio-Shower, einem speziellen Boxensystem zur Beschallung der 360 Grad-Experience. Sämtliche Angebote im Schaufenster Karlsruhe sind nicht nur für den Tourismus konzipiert. Auch Karlsruherinnen und Karlsruher seien jederzeit willkommen und könnten bei einem virtuellen Rundgang neue Facetten ihrer Heimatstadt entdecken, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Homann.

Persönliche Beratung gehört weiter zum Angebot

Auf persönliche Beratung müssen die Besucherinnen und Besucher im Schaufenster Karlsruhe trotz der zahlreichen digitalen Angebote nicht verzichten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KTG stehen während der Öffnungszeiten für Fragen bereit. Und wer die Stadt ohne ein Smartphone erkunden will, kann sich am Eingangsbereich einfach einen handlichen Stadtplan mitnehmen. Auf den Plänen sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten verzeichnet. Außerdem passen sie in jede Hosentasche.

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